Ein saftiger glutenfreier Marillen-Mohnkuchen mit braunem Reismehl, Sorghum und Mohn. Ein etwas aufwendigeres Sommerrezept mit österreichischem Charakter und viel Geschmack, das sich auf alle Fälle lohnt, zu backen. Genussgarantie!
Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser
Mürbeteig
- 105 g braunes Reismehl
- 105 g Sorghummehl
- 70 g Mandelmehl
- 60 g Tapiokastärke
- 1 Ei
- 2 TL Flohsamenschalenpulver
- 220 g kalte Butter
- 1 EL Zucker
- 2–3 EL eiskaltes Wasser (nach Bedarf)
Rührteig
- 130 g weiche Butter
- 150 g brauner Zucker
- 3 große Eier
- 200 g Grau-Mohn, gemahlen (am besten aus dem Waldviertel)
- 50 g braunes Reismehl
- 50 g Mandelmehl
- 50 g Tapiokastärke
- 1 TL Flohsamenschalenpulver
- 1 TL Weinstein-Backpulver
- 100 ml Milch
- 2 EL Balsamico-Essig
Belag
- 600 g Marillen, gewaschen und entsteint
Außerdem
- Butter für die Form

Zubereitung
Mürbeteig
Braunes Reismehl, Sorghummehl, Mandelmehl, Tapiokastärke, Flohsamenschalenpulver und Zucker vermischen.
Die kalte Butter in Stückchen dazugeben und rasch einarbeiten.
Das Ei und anschließend so viel eiskaltes Wasser zufügen, bis ein gut formbarer Teig entsteht.
Zu einer Kugel formen und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine gefettete Springform mit dem Teig auslegen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten vorbacken.
Rührteig
Butter und Zucker schaumig schlagen.
Die Eier einzeln unterrühren.
Mohn, Reismehl, Mandelmehl, Tapiokastärke, Flohsamenschalenpulver und Weinstein-Backpulver vermischen.
Die trockenen Zutaten abwechselnd mit der Milch unter die schaumig geschlagene Buttermasse rühren.
Zum Schluss den Balsamico-Essig einarbeiten.

Fertigstellen
Die Mohnmasse auf dem vorgebackenen Boden verteilen.
Die halbierten Marillen dicht darauf setzen.
Den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 55–60 Minuten backen.
Vollständig auskühlen lassen und nach Belieben leicht mit Staubzucker bestäuben.
Notiz aus der Soilitude-Küche
Das eiskalte Wasser ist für diesen glutenfreien Mürbeteig besonders wichtig. Braunes Reismehl und Sorghummehl nehmen Flüssigkeit anders auf als Weizenmehl. Das Wasser sorgt dafür, dass der Teig geschmeidig bleibt und sich gut ausrollen oder in die Form drücken lässt. Die Flohsamenschalen sorgen für zusätzliche Bindung und eine angenehm mürbe Konsistenz.
Mohn und Marillen sind übrigens ein wunderbares österreichisches Sommerpaar – die leichte Säure der Frucht bringt die nussigen Aromen des Mohns besonders schön zur Geltung.

